Toben und spielen an der frischen Luft, genügend Schlaf sowie eine ausgewogene Ernährung unterstützen das Immunsystem bei seiner Arbeit.
Allerdings ist das Immunsystem bei Kindern und vor allem bei Babys noch nicht so weit entwickelt wie das ihrer Eltern.
Es muss also trainiert werden.
Und das geht nur, wenn das Immunsystem auch etwas zu tun bekommt.
So unlogisch es also klingen mag: Krankheiten stärken das Immunsystem.
Doch einige überfürsorgliche Eltern neigen dazu, für extreme Hygiene im Umfeld des Babys zu sorgen und flüchten vor jeder Schnupfennase.
So lernt das Immunsystem die Keime, gegen die es sich zur Wehr setzen sollte, aber nicht kennen und der Trainingseffekt bleibt aus.
Das Sprichwort „Dreck macht Speck“ hat also seine Berechtigung.
Zehn bis zwölf Infekte pro Jahr gelten bei Kindern bis zum Schulalter als völlig normal. Nach und nach lernt das Immunsystem, wie es auf welche Eindringlinge reagieren muss und härtet den Körper ab.
Das soll jedoch nicht heißen, dass Sie Ihr Baby bereitwillig jeden Krankheiten aussetzen müssen.
Gerade bei Magen-Darm-Grippe ist bei Babys und Kleinkindern noch große Vorsicht geboten. Der krankheitsbedingte Flüssigkeitsverlust kann für Babys nach wie vor gefährlich werden. In solchen Fällen ist es doch besser, sorgfältiger auf die Hygiene zu achten.
Ansonsten gilt: die Balance halten zwischen Hygiene und dem sprichwörtlichen Speck-Dreck.

(Quelle: familie.de)

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